Die 6 häufigsten Versandfehler im E-Commerce

von Karin Bergmann

Mit diesen Tipps kannst du deinen Versand optimieren

Der Versand ist eines der wichtigsten, aber leider auch eines der am unterschätztesten Themenbereiche im Onlinehandel. Einige Verkäufer behandeln ihren Lieferprozess eher stiefkindlich als vorbildlich und tappen zu oft in vermeidbare Versandfehler.

Folgende Versandfehler solltest du als erfolgreicher E-Commerce Händler unbedingt vermeiden, um so deinen Versand zu optimieren:

Versandoptimierung – Worauf sollte ich achten

Versandfehler #1: Zollformulare falsch ausfüllen

Das Versenden von Paketen innerhalb Europas ist in der EU mittlerweile relativ einfach geworden. Beim internationalen Versand in Drittländer wird die Sache etwas komplizierter. Bei Sendungen außerhalb der EU müssen das sogenannte CN23-Formular und die Handelsrechnung beigelegt werden.

Informiere dich daher bereits im Vorfeld über die richtige Schriftführung und alle erforderlichen Dokumente. Detaillierte Auskunft erhältst du auf der Website der Zollbehörden des jeweiligen Landes und auf den Websites der entsprechenden Paketdienstleister.

Weitere Infos findest du in unserem Blogpost zum Thema internationalen Versand.

Versandfehler #2: Gefahrgut versenden

Einige Waren erfordern separate Versandverfahren. Denn nicht alle Paketdienstleister transportieren jedes Produkt. Giftige, brennbare oder übergroße Sendungen müssen separat aufgegeben werden. Beispiele sind Batterien, bestimmte Flaschentypen oder Elektronik.

Um solche Waren versenden zu können und so Versandfehler zu vermeiden, sind besondere Vorbereitungen in der Versandoptimierung erforderlich. Deshalb stelle sicher, dass du alle erforderlichen Dokumente vorbereitet hast.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob oder was die Versanddienstleister transportieren, wende dich bitte direkt an sie. Die folgenden Websites führen zu Informationen über gefährliche Güter der jeweiligen Versandpartner.

  • Versand von Gefahrgut mit DPD
  • Versand von Gefahrgut mit UPS
  • Versand von Gefahrgut mit GLS
  • Versand von Gefahrgut mit DHL
  • Versand von Gefahrgut mit Österreichische Post

Versandfehler #3: Schlechte Verpackungen

Viele Onlinehändler wählen Verpackungen ausschließlich anhand des Kaufpreises. Oft tappen sie dabei in eine schwerwiegende Falle. Unterlaufen dann noch Versandfehler, kann kaum eine korrekte Lieferung erwartet werden. Denn wenn das Produkt unvollständig oder sogar beschädigt ankommt, fällt es dem Kunden schwer, erneut in dem Shop zu bestellen.

Jedes Produkt muss gut geschützt verpackt werden, damit beim Transport keine Schäden entstehen. Kartons sind dafür sehr gut geeignet. Zusätzliches Füllmaterial sollte verwendet werden, um angemessene Sicherheit und Schutz zu gewährleisten.

Versandfehler #4: Versandversicherung

Einer der häufigsten Versandfehler ist der Versand nicht versicherter Produkte. Unabhängig von der Qualität der Verpackung können Schäden und Verlust von Paketen niemals vollständig vermieden werden.

Mit Hilfe einer Versandversicherung kannst du dich bei Verlust, Diebstahl oder Beschädigung der Sendung finanziell absichern. Eine versicherte Sendung ist immer dann rentabel, wenn du es dir nicht leisten kannst, ein Paket samt Inhalt bei Verlust, Diebstahl oder Beschädigung, zu ersetzen.

Versandfehler #5: Ineffizienter Retourenprozess

Ein erfolgreicher Onlineshop ohne Retouren ist heute kaum mehr vorstellbar. Online-Kunden in der EU haben grundsätzlich das Recht, Waren innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurückzugeben. Die Verweigerung einer Rückgabe ohne ersichtlichen Grund kann rechtliche Konsequenzen für dich haben. Insbesondere für Händler der Modebranche sind die zusätzlichen Kosten für die Rücksendung sehr ärgerlich.

Eine reibungslose Rücksendung sollte dabei immer im Fokus des Unternehmens stehen. Daher ist eine klare Kommunikation bezüglich der Rücksendung wichtig. Erkläre deinen Kunden genau, wie der Rückgabeprozess funktioniert und wer der Ansprechpartner ist. Führe immer mögliche Kosten an und sorge trotz der Rückgabe für ein positives Einkaufserlebnis.

Versandfehler #6: Mangelnde Flexibilität bei Versanddienstleistern

Die meisten Kunden, die online bestellen, haben bereits umfangreiche Erfahrungen mit verschiedenen Paketdiensten gesammelt. Ob diese positiv oder negativ ausfallen, liegt also nicht direkt an deinem Unternehmen. Jedoch kann ein negatives Erlebnis bei der Lieferung eines Produkts auf dich als Onlinehändler zurückfallen.

Stelle daher sicher, dass du während dem Checkout-Prozess mehrere Versanddienste anbietest. Dies verspricht maximale Flexibilität und kann auch mögliche Lieferengpässe bei deinen Versandpartnern ausgleichen.

Versand optimieren mit checkrobin

Natürlich gibt es noch einige weitere Versandfehler, die man im Onlinehandel unbedingt vermeiden sollte. Diese vorgestellten Tipps sollten jedoch vorerst eine gute Basis darstellen.

Um deinen Versandprozess zu optimieren, bietet dir checkrobin zahlreiche Funktionen wie der schnellen Integration beliebter Shop-Systeme, der Paketabholung mit einem Klick, der zentralen Verwaltung von Bestellungen und Retouren, der automatisierten Versandregeln usw. So hast du mehr Zeit für dein Business.

Dank vorab ausgehandelten Paketpreisen mit namhaften Paketdiensten wie DPD, DHL, UPS und Co., erhältst du immer die besten Preise für deine Sendungen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Registriere dich kostenlos und hole das Maximum aus deinen Shop heraus!

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