Automatisierter Paketversand

von Robin Müller

Digitalisierung in der Logistikbranche: Von Robotern und fliegenden Paketen

Die Pläne der großen Logistiker driften auseinander. Werden selbständige Privatpersonen mit Ihren privaten Autos bald Pakete ausliefern? Sind es Roboter, die Gehsteigen entlang gehen werden und Pakete vor Haustüren positionieren? Oder wird Ihr Paket zukünftig mit einer Drohne auf den Balkon geliefert? Oberste Prämisse ist dabei immer: Sei günstiger und schneller als dein Konkurrent. Die Herausforderungen der Versandbranche sind groß.

UPS

Unser Versandpartner UPS befindet sich gerade in der Entwicklung einer Begleitdrohne für den Lieferwagen. Dabei hat die Drohne ihren Landeplatz auf dem Dach des Lieferwagens, sodass die Drohne aus dem Laderaum beladen werden kann. Ziel von UPS ist es weit entfernte Häuser von der Hauptstraße autonom anfliegen zu können. Zur selben Zeit kann der Paketauslieferer bereits weitere Pakete zustellen. Ist die Drohne zurück kann diese neu bestückt werden. UPS beabsichtigt dabei zeitlich effizienter zu arbeiten und gefahrene Kilometer zu reduzieren.

Amazon

Auch beim Platzhirsch Amazon möchte man zukünftig auf Drohnen setzen. Anders als bei UPS plant das Unternehmen aus Seattle Pakete vollautomatisiert innerhalb von 30 Minuten zu liefern. Der E-Commerce-Riese hat dafür in Großbritannien bereits einen Service namens PrimeAir eingeführt. Von speziell für PrimeAir gebauten Fulfillment Centern kommt die Drohne direkt in den Garten des Kunden. Diese Fulfillment Center sind mit mehreren tausend Produkten ausgestattet und sollen förmlich an ihrem Horizont zu sehen sein. Den Drohnen ist es dabei möglich ca. 120 Meter hoch zu fliegen und Pakete bis maximal 2,2 Kilogramm zu transportieren.

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Deutsche Post

Die Hindernisse der Deutschen Post sind im Alltag andere. Briefe sind kleiner und leichter als Pakete. Dennoch versucht die Post die Automatisierung sich zum Nutzen zu machen. Deshalb hat das Unternehmen den PostBOT entwickelt. Der Zustellroboter soll den Briefzustellern dabei auf Schritt und Tritt folgen. Maximal kann der Roboter 150 Kilogramm Briefe und kleinere Pakete transportieren. Auf diesem Weg sollen Briefzusteller körperlich entlastet werden und das erneute Beladen des Fahrrads oder des Postzustellwagens mit Briefen erspart bleiben.

DPD

Seit 2014 bietet unser Partner DPD den sogenannten „Paketnavigator“ an. Mithilfe dieses Tools ist DPD der Schritt zum „digitalen Paket“ gelungen. Hierbei können Kunden den Navigator als Fernbedienung für ihre Paketsendung verwenden. Muss das Paket besser zum Arbeitsplatz umgeleitet oder der Zustelltag verschoben werden, der „Paketnavigator“ hilft.

In einem Forschungspapier gemeinsam mit der RWTH Aachen setzt der Versanddienstleister DPD auf autonomes Fahren. Mithilfe mobiler Abholstationen könnten zukünftig Effizienz und Flexibilität für den Kunden erhöht werden. Ein weiterer Vorteil für das Unternehmen ist das autonome Fahren des Paketfahrzeugs ins Zustellgebiet. Somit könnte der Paketzusteller sich vor Ort um die Zustellung der Sendungen kümmern, während das beladene Fahrzeug vom Paketzentrum in die Innenstadtgebiete fährt.

 

In diesem Beitrag wurde drei Versandpartner von checkrobin erwähnt. Hier findest du alle in einer Übersicht.

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